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Brettspiele – echt erprobt über 100en von Jahren

Unter dem Namen Brettspiele werden diverse Gesellschaftsspiele zusammengefasst. Die Gemeinsamkeit der Spiele besteht darin, dass sie alle mit einem Spielbrett gespielt werden. Brettspiele haben eine lange Tradition. So können Ursprünge von Brettspielen weit in die vorchristliche Zeit nachgewiesen werden. Das „Königliche Spiel von Ur“ in Mesopotamien und „Senet“ in Ägypten können bis 2600 vor Christus nachgewiesen werden und gelten als älteste Brettspiele.

Spielzeug Brettspiele Dame

Klassische Brettspiele

Zusätzlich zu den Spielbrettern werden je nach Spiel Spielsteine oder -figuren, Würfel und manchmal auch Karten benötigt. Als klassische Spiele werden in Europa Schach, Mühle, Dame und Backgammon gezählt. Des Weiteren gibt es noch Go aus China, Pachisi aus Indien, Mancala aus Afrika und Bagh Chal aus Nepal.

Spielzeug Brettspiele Mensch ärgere dich nicht

Einige der heute sehr beliebten Spiele haben sich erst Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt. Zu diesen gehören zum Beispiel Halma, Monopoly, Scrabble oder Mensch ärgere dich nicht. Die Spiele erlebten vor allem dadurch einen Aufschwung, weil sich der Arbeitstag der Menschen regulierte und so Freizeit entstand. Die Entwicklung von diesen Spielen ist jedoch nicht stehengeblieben. Jedes Jahr werden neue Spiele auf den Markt gebracht. Das beste Spiel wird mit dem Titel „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet. Der Titel wird entweder an ein Brett- oder ein Kartenspiel vergeben.

Spielzeug Brettspiele Schach

Entwicklung der Brettspiele

Von den neuzeitlichen Spielen haben sich besonders „Das verrückte Labyrinth“ (1986 erstmals erschienen), Die Siedler von Catan (1995) und Dungeon Twister (2006 in Deutschland) durchgesetzt. Diese Brettspiele tragen auch den Namen Autorenspiele, weil der Name des Spielentwicklers im Gegensatz zu den klassischen Spielen bekannt ist.

Spielzeug Brettspiele

Im Zeitalter des Computers sind die meisten Spiele auch als PC Games erhältlich. Dabei werden Spiele, bei denen der Computer Würfeln, Züge und andere Merkmale des Spiels berechnet als hybride Spiele bezeichnet. Es sind aber auch Alleinspiele erhältlich, bei denen der Spieler die Figuren ohne Hilfe des Computers auf dem virtuellen Spielbrett bewegt. Der Schachcomputer zählt hier zu den Klassikern.