Chernobyl Diaries
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Horror-Mystery im Doku-Look um amerikanische Touristen, die in Tschernobyls verstrahlter Geisterstadt Pripyat im Alptraum ihres Lebens landen.
Obwohl Oren Peli, Urheber der “Paranormal Activity”-Reihe, als Ko-Autor und Produzent fungiert, handelt es sich nicht um ein richtiges Found-Footage-Werk, auch wenn die wackelige Kamera diesen Stil imitiert. Das Regiedebüt von Bradley Parker, der als Computereffektspezialist unter anderem an “Fight Club” mitwirkte, nutzt in bester Exploitation-Manier die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl für ein Schreckensszenario und demonstriert, dass zwischen “Hostel” und Pripyat nur ein Katzensprung liegt.
In der beklemmenden ersten Hälfte verspricht “Chernobyl Diaries” mehr, als er in Halbzeit zwei halten kann: Nicht nur stehen mit sechs Touristen und ihrem etwas dubiosen ukrainischen Tourguide richtige dreidimensionale (und gut gespielte) Charaktere für den halblegalen extreme tourism à la “Urban Explorer” am Start auch saugt die durchweg ernste Inszenierung richtiggehend schauerlich die Atmosphäre der seit 25 Jahren verfallenen Geisterstadt auf – gedreht wurde an Locations in Belgrad und nahe Budapest.
Da man ihnen den Zutritt verwehrt, sind die abenteuerhungrigen Twens auf der Suche nach einer echten Mutprobe heimlich auf das Gelände gelangt, in dem die Gewässer nicht nur mit Strahlung verseucht sind, sondern auch mit mutiertem Fisch und noch ganz anderen – unsichtbar bleibenden – Monstren. Parker und die Gebrüder Van Dyke (Drehbuch) erschaffen eine gespenstische, authentische Stimmung voll verdächtiger Spuren. Und sie treffen mit wohldosierten Schocks, wenn etwa ein leibhaftiger Bär durchs Gemäuer stürmt, oder ein Rudel verwilderter Hunde angreift.
Sobald der rumpelige Army-Bus des Ex-Speznas Uri wegen Sabotage versagt und sie – von der Außenwelt abgeschnitten – gezwungen sind, im Wagen zu übernachten, beginnt der zweite Teil, der auf Autopilot schaltet. Wer darauf steht, im fahlen Licht bzw. völliger Dunkelheit, kreischend panischen Figuren in hektischen Zitterbildern zu folgen, sitzt in der ersten Reihe. Dabei bedient sich Parker nicht nur beim obligatorischen “Blair Witch Project”, sondern mixt wahllos Motive von “The Mist”, “The Descent” über diverse Geister-, Mutanten- und Monsterfilme bis hin zum 3D-Shooter “Stalker”, ohne sie schlüssig zusammenzufügen. Mit bewährten Mustern wendet er sich an den Fan, der mit dieser speziellen osteuropäischen Touristenfalle gut bedient wird. tk.

Originaltitel: Chernobyl Diaries
Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1
Untertitel: Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg.
Regie: Bradley Parker

Darsteller: Devin Kelley (Amanda), Jonathan Sadowski (Paul), Ingrid Bolsø Berdal (Zoe), Olivia Dudley (Natalie), Jesse McCartney (Chris), Nathan Phillips (Michael), Dimitri Diatchenko (Uri)

Produktion: Oren Peli
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2012
Bildformate: 1:1,85/16:9
Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 83 min.

Kondition: Gebraucht

Empfohlen ab: FSK ab 16 Jahren

Hersteller: Warner Home Video

Artikelnummer: 632924

EAN: 5051890118134